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Stand: 16.04.2011 08:16

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ISDN-Lexikon - B

Hier finden Sie die Erklärung für viele Fachbegriffe der Telekommunikation, ISDN und VoIP.

 

 

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Bandbreite

Mit dem Begriff Banbreite wird in einem Computer-Netzwerk die zur Verfügung stehende maximale Geschwindigkeit bezeichnet. Gerätehersteller geben mit der Bandbreite auch die erforderliche Geschwindigkeit für die Anbindung an ein Daten-Netzwerk an.

 

Basisanschluss

Der Oberbegriff für den Mehrgeräte- und Anlagenanschlüsse im ISDN. Beim Basisanschluss stehen zwei Nutzkanäle (entsprechend zwei Amtleitungen) zur Verfügung. Pro Basisanschluss können mehrere Rufnummern vergeben werden. Pro Basisanschluss stehen neben den beiden ISDN-Nutzkanälen (B-Kanäle, Basiskanäle) mit jeweils 64 kbit/s auch ein D-Kanal mit 16 kbit/s zur Übertragung der Verbindungsinformationen zur Verfügung. Der Basisanschluss ist die kleinste Einheit im ISDN und kann die Anschlussarten Mehrgeräteanschluss oder Anlagenanschluss umfassen. (siehe auch Mehrgeräteanschluss, Anlagenanschluss, B-Kanal, ISDN)

 

Basisstation

Im Zusammehang mit einem DECT-Telefon benötigte Basis, mit der die Kommunikation über Funkwellen stattfindet. Die Basisstation kann ebenfalls auch als Ladestation ausgebildet sein. Bei professionellen DECT-Telefonen ist jedoch die Ladeeinheit von der Funk-Basis getrennt ausgeführt.

 

Bearer Capability (Abk. BC)

Kennung zur Kennzeichnung des Dienstes während des Verbindungsaufbaus im D-Kanal. Das Endgerät erkennt bei Beginn der Kommunikation, ob es sich um Telefonie, Sprachdienste, Modem, Fax etc. handelt. Die BC-Kennung wird vom A-Teilnehmer gesendet und vom B-Teilnehmer ausgewertet.

 

Betriebsfunk

Betriebsfunk ist die allgemeine Bezeichnung für den Betrieb von Funkgeräten von Firmen und Organisationen. Geräte für den Betriebsfunk sind u. U. lizenzpflichtig. Moderner Betriebsfunk wird durch TETRA Funkgeräte realisiert, deren digitale Funktechnik abhörsichere und störsichere Kommunikation ermöglicht. Unter die digitale TETRA-Technik fällt auch der BOS-Funk, welcher jedoch ausschliesslich für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben vorgesehen ist.

 

Binary Digit (Abk. Bit)

Ein Bit ist in der Datentechnik die kleinste Einheit zur Kodierung von Informationen. Ein Bit kann den Zustand 0 oder 1 haben. Logisch entspricht dies Falsch oder Wahr. Üblicherweise werden 8 Bits zu einem -> Byte zusammengefasst.

 

Binär

Ein binäres Signal kann zwei Zustände haben. Diese werden als logisch 0 oder logisch 1 bezeichnet und z. B. durch die Schaltzustände EIN oder AUS dargestellt. Ein einzelnes Signal wird als Bit bezeichnet und ist die kleinste Informationseinheit. In der Computer-Technik werden sämtliche Informationen binär als eine Folge von 0 und 1 dargestellt. Sollen analoge Signale im Computer verarbeitet werden, so müssen diese erst digitalisiert werden.

 

Bit

Ein Bit ist die kleinste Informationseinheit in der Informatik kann zwei Zustände haben. Diese werden als logisch 0 oder logisch 1 bezeichnet und z. B. durch die Schaltzustände EIN oder AUS dargestellt. Ein einzelnes Signal wird als Bit bezeichnet. In der Computer-Technik werden 8 Bit als ein Byte zusammen gefasst. Siehe auch Byte, Binär

 

Bit/s

Bit pro Sekunde (weitere Abkürzung: Bps). Angabe zur Geschwindigkeit, mit der Daten übertragen werden. Die Datenübertragungsgeschwindigkeit gibt an, wie schnell Daten zwischen zwei Punkten bzw. Geräten übertragen werden. (siehe auch Übertragungsgeschwindigkeit). Im ISDN (DSS1 und 1TR6) wird für jeden Nutzkanal eine Übertragungsgeschwindigkeit von 64 kbit/s und für den Datenkanal eine Geschwindigkeit von 16 kbit/s (Basisanschluss) oder 64 kbit/s (Primärmultiplexanschluss) verwendet. s. auch Kilobit, Megabit und Gigabit.

 

Bitrate

Geschwindigkeitsangabe bzgl. der übertragenen Bits pro Zeiteinheit. Die Angabe erfolgt in Bit/Sekunde (bps). Höhere Geschwindigkeiten werden mit Kilobit oder Megabit angegeben. Ein Kilobit entsprechen 1024 Bit und ein Megabit entsprechen 1024 Kilobit.

 

Bitratenadaption

Wenn Sender und Empfänger mit unterschiedlichen Bitraten operieren, ist eine Bitratenadaption erforderlich. Beispielsweise sind im europäischen ISDN 64 kbit/s und in den USA 56 kbit/s üblich.

 

Bit per Second (Abk. Bps)

Siehe Bit/s.

 

Bluetooth

Bluetooth ist ein Standard für Funkverbindungen. Viele Geräte wie Funktelefone (Handys), Freisprecheinrichtungen oder Headsets arbeiten mit Bluetooth.

 

Broadband Fixed Wireless Access (Abk. BFWA)

Broadband Fixed Wireless Access wurde von der Bundesnetzagentur für die gewerbliche Nutzung von Internet-Anwendungen innerhalb des 5,8 GHz-Frequenzbereichs freigegeben. Das breitbandige BFWA kann ortsgebunden mit einer Sendeleistung bis zu 4 Watt betrieben werden.

 

Btx

Abkürzung für Bildschirmtext. Nicht mehr existierender Online-Informationsdienst, Vorläufer des Datex-J und des T-Online-Dienstes der Deutschen Telekom.

 

Bundesnetzagentur

Die Bundesnetzagentur ist aus dem Bundesministerium für Post und Telekommunikation (BMPT) und dem Bundesamt für Post und Telekommunikation (BAPT) hervorgegangen und seit dem 13. Juli 2005 u. a. zuständig für Telekommunikation. Sie sorgt durch Liberalisierung und Deregulierung für die Entwicklung der Märkte innerhalb ihres Zuständigkeitsbereiches.

 

Bundesamt für Post und Telekommunikation (Abk. BAPT)

Bis Ende 1997 das neutrale Ausführungsorgan des Bundesministerium für Post und Telekommunikation. Es genehmigte und lizensierte Funk- und Fernmeldeanlagen. Anfang 1998 wurde es in die Regulierungsbehörde umgewandelt.

 

Bundesamt für Zulassungen in der Telekommunikation (Abk. BZT)

Ausführungsbehörde des Bundesministerium für Post und Telekommunikation mit der Aufgabe der Prüfung und Zulassung von Endgeräten.

 

Bus

Allgemein betrachtet ist der Bus eine elektrische Leitung zum Transport von Informationen, die an ihrem Anfang und ihrem Ende mittels Abschluss-Widerständen terminiert ist. In der Kommunikationstechnik ist meist der S0-Bus gemeint. Siehe S0-Bus.

 

Byte

Begriff aus der Datentechnik. Ein Byte besteht aus 8 Bit. Jedes Bit kann den Zustand 0 oder 1 haben - entsprechend kann ein Byte 256 verschiedene Werte haben. Im ISDN wird anstelle dessen oft der Begriff Oktett verwendet. Sie auch Bit.

 

B-Kanal

Abkürzung für Bearer-Kanal oder Basis-Kanal. Der Nutzkanal eines ISDN-Anschlusses mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 64 kbit/s (Euro-ISDN). Der B-Kanal bezeichnet einen Kommunikationsweg im ISDN. Der Mehrgeräte- und Anlagenanschluss hat 2 B-Kanäle; der Primärmultiplexanschluss hat 30 B-Kanäle. Die zu übertragene Sprache wird digitalisiert - anschliessend werden die Bits sequentiell als Datenstrom übermittelt.

 

B-Teilnehmer

Fachbezeichnung innerhalb der Kommunikationstechnik für den Angerufenen. Der Initiator der fernmündlichen Kommunikationsbeziehung wird als A-Teilnehmer bezeichnet. Der erreichte Teilnehmer wird als B-Teilnehmer bezeichnet.

 

 

 

 

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