ISDN-Lexikon - E
Hier finden Sie die Erklärung für viele Fachbegriffe der Telekommunikation, ISDN und VoIP.
Einzel-Verbindungsübersicht (Abk. EVÜ)
In der Einzel-Verbindungsübersicht oder auch Einzelverbindungsnachweis
genannt werden alle Telefonate eines bestimmten Telefonanschlusses
mit Datum/Uhrzeit/Rufnummer/Dauer aufgeführt.
Electrical Erasable Programmable Read Only Memory (Abk. EEPROM)
Speicherbaustein in elektronischen Schaltungen mit veränderbarem
Inhalt. Der Inhalt des Speichers bleibt auch nach dem Ausschalten
des Gerätes erhalten. Es wird kein Akku oder Batterie benötigt,
um den Speicherinhalt zu erhalten. Standard-EEPROMs können den
Inhalt ihres Speichers ohne Spannungsversorgung ca. 10 Jahre lang
erhalten. Der Inhalt des Speichers kann jederzeit verändert werden.
Siehe auch EPROM, Flash-EPROM, ROM.
Elektro Installations Bus (Abk. EIB)
Der EIB ist ein elektronisches Bus-System für die Hausverdrahtung.
Über den EIB können Informationen an elektrische Geräte gesendet werden, bzw. Informationen oder Schaltzustände abgefragt werden. Weiterhin können elektrische Geräte gesteuert oder geschaltet werden.
Elektronisches Wählsystem digital (Abk. EWSD)
Das Elektronische Wähl- und Vermittlungssystem wurde unter der
Leitung der Firma Siemens entwickelt.
Endgerät
Allgemeine Bezeichnung für ein an einem Kommunikationsnetz oder
einer TK-Anlage betriebenes Gerät wie z. B. einem Telefon, Anrufbeantworter,
Fax, ISDN-Karte für den Computer, etc. Das Endgerät wird
ebenfalls als Teilnehmer Endgerät oder kurz TE bezeichnet.
Endgeräteauswahlziffer (Abk. EAZ)
Die EAZ stellt im alten, nationalen ISDN (1TR6) die letzte Ziffer
der Rufnummer dar, mit der ein bestimmtes Endgerät an einem ISDN-Anschluss
erreicht wird. Beim Mehrgeräteanschluss im Euro-ISDN wird die
komplette Rufnummer als MSN, bei ISDN 1TR6 wird lediglich die letzte
Ziffer als MSN eingetragen. Die Ziffer 0 ist zum Rufen aller Endgeräte
vorgesehen.
Endvermittlungsstelle (Abk. EVSt)
Die Endvermittlungsstelle - auch Ortsvermittlungsstelle oder Teilnehmervermittlungsstelle
genannt (OVSt oder TVSt) - bezeichnet den Knotenpunkt im öffentlichen
Telekommunikationsnetz, an dem die Endteilnehmer direkt angeschlossen
sind.
Enhanced Data-Rates for GSM Evolution (Abk. EDGE)
EDGE ist eine Erweiterung in GSM-Netzen mit GPRS - mit Bündelung der Kommunikationskanäle zur Steigerung der Übertragungsrate. Gilt als Vorläufer zu UMTS-Netzen und als Weiterentwicklung zu GPRS.
Erasable and Programmable Read Only Memory (Abk. EPROM)
Speicherbaustein in elektronischen Schaltungen mit veränderbarem,
jedoch normalerweise fest programmiertem Speicherinhalt. Durch elektrische
Signale kann der Inhalt programmiert werden. Unter UV-Licht wird sein
Inhalt wieder gelöscht. Der Inhalt eines EPROMs bleibt ohne Spannungsversorgung
erhalten. EPROMs dienen oft zur Aufnahme sog. Firmware - auch BIOS
genannt.
European Digital Signalling System No. 1 (Abk. E-DSS1)
Zu Beginn des ISDN-Zeitalters wurde der Begriff E-DSS1 als D-Kanal-Protokoll
für die Steuerung und Verwaltung von Verbindungen im Euro-ISDN
verwendet. Heute ist der Begriff DSS1 gebräuchlich.
European Telecommunications Standards Institute (Abk. ETSI)
Die ETSI ist die 1988 gegründete Europäische Normungsbehörde.
Sie wird von der Kommission der Europäischen Gemeinschaft initiiert
und gefördert. Mitglieder sind die europäischen Postgesellschaften
und einige Hersteller sowie Forschungsgesellschaften. Die ETSI koordiniert
Normungsaktivitäten für Fernsprech-, Fernschreib- und Rechnernetze
sowie für Endgeräte. Die herausgegebenen Normen haben in
jeder Studienperiode eine andere Farbe. Die Normen, die sich 1984
erstmals mit ISDN beschäftigten, waren rot, die z. Zt. gültigen
Normen sind blau (ETSI-Blaubücher).
Euro-Filetransfer
Ein Protokollstandard für die Übertragung von Dateien im
ISDN.
Euro-ISDN
Europäische ISDN-Variante, auf die sich 30 ISDN-Netzbetreiber
in 24 Ländern geeinigt haben. Als Protokoll gilt das DSS1.
Exabyte (Abk. EB)
Maßeinheit für die Informationsmenge. Ein Exabyte oder
kurz EB entspricht 1024 PetaByte. Siehe Bit, Byte, Kilobyte, Megabyte,
Gigabyte, Terabyte, Petabyte.
Externer Port
In der Telekommunikationstechnik Anschlüsse, zu denen über
das öffentliche Telekommunikationsnetz Verbindungen ermöglicht
werden. An einer TK-Anlage unterscheidet man zwischen Externen und
Internen S0-Ports. Die TK-Anlage ist über ihren externen S0-Port
öffentlich erreichbar - der Ruf wird dann an einen der am internen
S0-Port befindlichen Teilnehmer weiter geleitet.

ISDN-Lexikon Buchstabe E
- ISDN Lexikon Fachbegriffe des ISDN VoIP Analog IP Schutzarten Schutzklassen Lexikon Glossar
- ISDN-Lexikon ISDN-Fachbegriffe ISDN-Wörterbuch Abkürzungen in der Telekommunikation ISDN-Leistungsmerkmale TK-Anlagenmerkmale ISDN Lexikon ISDN und Kommunikation Service by NetCare Lexikon Lexika Glossar ISDN Lexikon VoIP Lexikon Telefon Lexikon Telefonanlagen Lexikon ISDN Fachbegriffe ISDN Grundbegriffe GSM DECT GAP
.. IT Consulting Trier Wittlich Bitburg Konz Luxembourg Wasserbillig Grevenmacher Rosport Echternach Hesperange Luxemburg Server Netzwerk Glasfasertechnik Computer Workstations Notebooks Storage LWL Investitionsschutz IT-Services
Abbildungen von Produkten sind Beispiele und können vom Original abweichen. Einige Abbildungen zeigen aufpreispflichtige Sonderausstattungen, Zubehör oder sind
kundenspezifisch. Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten. Einige Angaben stammen von Drittanbietern,
für die wir keine Gewähr oder Haftung übernehmen. Nicht alle aufgeführten Produkte sind in allen Ländern verfügbar. Bitte erfragen
Sie die Verfügbarkeit eines Produkts oder dessen Ausstattung für Ihre Region. Eingetragene Marken, Logos und Warenzeichen gehören ihren jeweiligen
Eigentümern.
|