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Stand: 16.04.2011 08:16

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ISDN-Lexikon - F

Hier finden Sie die Erklärung für viele Fachbegriffe der Telekommunikation, ISDN und VoIP.

 

 

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Fallweise Unterdrückung der Anzeige der Amtrufnummer beim B-Teilnehmer (Abk. CLIR)

Auch als Rufnummernunterdrückung oder Calling Line Identification Restriction bezeichnet. Mit diesem Leistungsmerkmal wird die Übermittlung der eigenen Rufnummer zum Angerufenen unterdrückt. Die Fallweise Unterdrückung steht für die Wahlmöglichkeit des Anrufers, vor dem Anruf mit der entsprechenden Funktion CLIR zu aktivieren oder zu deaktivieren.

 

Fangen böswilliger Anrufer (Abk. MCID)

Mit MCID (Malicious Call Identification) kann die Rufnummer eines belästigenden Anrufers ermittelt werden. MCID muss vom Endgerät oder der TK-Anlage unterstützt werden. Ebenfalls muss der Service beim Netzbetreiber beauftragt werden. Die Kosten für diesen Service sind oftmals vom zeitlichen Umfang abhängig. MCID kann ebenfalls genutzt werden, wenn der Anrufer seine Rufnummer unterdrückt (Anonyme Anrufe), da die Rufnummer bereits in der Vermittlungsstelle festgestellt wird. MCID wird ebenfalls als Fangschaltung bezeichnet.

 

FAX-Speicher

Moderne Telefonanlagen bieten die Möglichkeit zur Speicherung empfangener FAXe auf dem in der Telefonanlage integrierten FAX-Speicher - volkstümlich auch mit FAX-Box bezeichnet. Durch den Einsatz eines FAX-Speichers kann auf ein externes FAX-Gerät evtl. verzichtet werden; Energiekosten für dessen StandBy-Betrieb entfallen. Am Computer lassen sich unerwünschte FAXe sofort löschen und bei Bedarf FAXe versenden.

 

Fernabfrage

Die Fernabfrage dient zur Abfrage von Anrufbeantwortern aus der Ferne mittels MFV-fähiger Endgeräte oder eines MFV-Gebers. Um den Zugriff autorisierter Personen zu gewährleisten, kann die Mailbox mit einer PIN gesichert werden.

 

Fernmeldetechnisches Zentralamt (Abk. FTZ) | Forschungs- und Technologiezentrum

Bis 1990 stand FTZ für Femmeldetechnisches Zentralamt; danach bis 1995 für Forschungs- und Technologiezentrum. Das FTZ war das oberste technische Betriebseinrichtung der Deutschen Telekom. Heute ist das FTZ zergliedert in einzelne, voneinander unabhängigen Einrichtungen.

 

Fernvermittlungsstelle

Knotenpunkt im öffentlichen Telekommunikationsnetz, der Verbindungen in die Ferne oder in andere Netze (z. B. Ausland oder Mobilfunk) herstellen kann.

 

Fernwartung

Moderne Telefonanlagen ermöglichen Firmware-Updates oder Änderungen an der bestehenden Konfiguration von einem entfernten Service-Arbeitsplatz mittels Fernwartung. Die Fernwartung kann über das Telefonnetz oder über das Internet durchgeführt werden. Der Techniker kann die Wartung somit weltweit durchführen.

 

Firewall

Die Firewall ist eine Schutzfunktion für ein Netzwerk, welche entweder in einem separaten Gerät implementiert ist, oder als sog. Software- Firewall auf einem Server oder Computer läuft. Die Firewall kontrolliert den eingehenden und ausgehenden Datenfluss, wobei nicht gewollte Verbindungen blockiert werden. Firewalls sind oftmals fester Bestandteil eines Routers oder einer UTM. Aktuelle Firewalls bieten einen Paketfilter, der ein- und ausgehende Daten präzise regelt. Somit kann der Datenfluss applikations-spezifisch geregelt werden (Application Level Gateway | Application Level Firewall). Anhand des TCP-Headers kann ebenfalls der Zustand einer Verbindung mit in den Regelprozess einbezogen werden. Siehe auch Stateful- Inspection- Firewall. Auch bei der sprachorientierten Kommunikation über eine VoIP-Anlage werden Firewalls eingesetzt.

 

Firmware

Die Firmware ist eine Software in einem Speicherbaustein wie beispielsweise einem EPROM innerhalb einer elektronischen Schaltung, ohne die der Betrieb des Gerätes nicht funktionieren würde. Beim Einschalten des elektronischen Gerätes wird die Firmware - manchmal auch BIOS genannt - automatisch ausgeführt. Moderne Geräte verwenden ein sog. Flash-EPROM, welches bei Bedarf die Aktualisierung der Firmware ermöglicht. Computer und Telekommunikationsanlagen verwenden eine Firmware.

 

Flash

Siehe Hook-Flash.

 

Flash Erasable and Programmable Read-Only Memory (Abk. Flash-EPROM)

Ähnlich dem EEPROM, jedoch kann der Speicherinhalt elektrisch gelöscht, danach aber nur einmal wieder neu beschrieben werden. Siehe auch EPROM, EEPROM.

 

Freisprechen

Das Freisprechen ermöglicht bei einem Telefon das Sprechen bei aufgelegtem Hörer. Meist reicht die Empfindlichkeit des Mikrofons, um Sprache in einem Raum zu übermitteln. Der andere Teilnehmer ist dann im eingebauten Lautsprecher zu hören. Die Sprachverständigung ist u. a. abhängig von der Qualität der verwendeten Telefone und der Umgebungsgeräusche.

 

Freiwerk

Liste von Telefonnummern und Teilen von Telefonnummern innerhalb von TK-Anlagen. Das Freiwerk ist eine Sammlung von Telefonnummern, die trotz evtl. Vorhandenseins eines Sperrwerks oder sonstiger Restriktionen vom Teilnehmer angewählt werden dürfen.

 

 

 

 

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