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Stand: 08.07.2010 08:11

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NetCare Home / Lexikon    Freitag, 30.07.2010

ISDN-Lexikon - H

Hier finden Sie die Erklärung für viele Fachbegriffe der Telekommunikation, ISDN und VoIP.

 

 

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Halten einer Verbindung (Abk. HOLD)

Die Haltefunktion im ISDN ermöglicht das Unterbrechen eines Gespräches und dessen anschliessende Wiederaufnahme. Nachdem der Gesprächsteilnehmer geparkt wurde, kann der Telefonapparat aus der Anschlussdose gezogen und an einer anderen Anschlussdose wieder eingesteckt werden. Innerhalb einer bestimmten Zeit kann der Gesprächspartner wieder entparkt werden. Leistungsmerkmale wie Rückfrage, Makeln und die Konferenzschaltung werden durch das Halten ermöglicht. Optional kann eine Wartemusik auf das Halten hinweisen. Siehe Music on Hold.

 

Hardware

In der Computer- und Telekommunikations-Technik werden Geräte, Bauteile, Kabel, Anschlussdosen etc. als Hardware bezeichnet, während Programme auf Datenträgern als Software bezeichnet werden. Siehe auch Software.

 

Headset

Das Headset ist eine Erweiterung des Telefons um eine Hörer/Sprechgarnitur, mit der das Telefonieren erleichtert wird. Durch die Verwendung eines Headsets muss der Telefonhörer nicht mehr gehalten werden und man hat beide Hände frei für Schreibtätigkeiten o. ä. Das Headset wird per Kabel oder mittels Funkverbindung mit dem Telefon verbunden.

 

HDSL

(High Bit Rate DSL) ist die Bezeichnung für ein 4-Draht-Übertragungsverfahren mit einer Datenrate von maximal 2,048 MBit/s (E1) oder 1,544 MBit/s (T1).

 

HDSL-2

HDSL-2 ist ein Nachfolger des HDSL und kommt mit 2 Drähten aus. Die maximale Reichweite beträgt 3,6 Kilometer.

 

High Layer Capability (Abk. HLC)

Dient als Ergänzung zur Dienstekennung (BC, Bearer Capability) im ISDN. Dadurch wird eine noch genauere Differenzierung der einzelnen Dienste möglich. Die HLC-Kennung ist eine ergänzende Dienstekennung, die zusätzlich zur BC-Kennung (siehe auch BC) vom Endgerät gesendet werden kann, um einen Basisdienst bezüglich der beteiligten Endgeräte genauer zu beschreiben, z. B. Telefonie oder Fax Gruppe 2/3. Diese Kennung ist optional und muss somit nicht angegeben werden. (siehe auch Dienstekennung)

 

High Level Data Link Control (HDLC)

Im ISDN verwendetes Steuerungsprotokoll für die Übertragung von Daten bei Punkt-zu-Punkt- oder Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindungen. Es umfasst den Aufbau der Verbindung, die Übertragung der Daten, sowie den Abbau der Verbindung. Es umfasst weiterhin eine Fehlerkorrektur, die die korrekte Übertragung der Daten trotz evtl. auftretender Fehler sicher stellt.

 

High Speed Packet Access (Abk. HSPA)

HSPA ist eine Weiterentwicklung in UMTS-Netzen zur Erhöhung der Geschwindigkeit. Siehe auch HSDPA und HSUPA. Mit den erzielten Geschwindigkeiten kann das mobile HSPA eine Alternative zu DSL sein.

 

High Speed Packet Access Plus (Abk. HSPA+)

HSPA+ ist eine Weiterentwicklung zu HSPA. Durch Erhöhung der Bitraten wird ein höherer Datendurchsatz erreicht.

 

High Speed Downlink Packet Access (Abk. HSDPA)

HSDPA ist eine Erweiterung in UMTS-Netzen zur Erhöhung der Download-Geschwindigkeit.

 

High Speed Uplink Packet Access (Abk. HSUPA)

HSUPA ist eine Erweiterung in UMTS-Netzen zur Erhöhung der Upload-Geschwindigkeit.

 

HOLD

Siehe Halten einer Verbindung.

 

Hook Flash

Die Flash-Funktion wird durch eine spezielle Taste an einem Telefon ausgeführt und dient meist zum Vermitteln von Gesprächen oder dem Aktivieren von Sonderdienste. Beim Flash handelt es sich um eine kurzzeitige Unterbrechung des Sprechkreises zwecks Einleitung einer Rückfrage zu einem anderen Teilnehmer. Die Flash-Taste hat oftmals die Bezeichnung "R" und wird somit auch als R-Taste bezeichnet. Die Hook-Flash-Zeit kann bei den meisten Endgeräten und TK-Anlagen festgelegt werden und beträgt meist zwischen 200 und 800 Millisekunden. Siehe auch Flash, DTMF.

 

Hook Switch

Siehe Gabelumschalter.

 

 

 

 

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