ISDN-Lexikon - H
Hier finden Sie die Erklärung für viele Fachbegriffe der Telekommunikation, ISDN und VoIP.
Halten einer Verbindung (Abk. HOLD)
Die Haltefunktion im ISDN ermöglicht das Unterbrechen eines Gespräches
und dessen anschliessende Wiederaufnahme. Nachdem der Gesprächsteilnehmer
geparkt wurde, kann der Telefonapparat aus der Anschlussdose gezogen
und an einer anderen Anschlussdose wieder eingesteckt werden. Innerhalb
einer bestimmten Zeit kann der Gesprächspartner wieder entparkt
werden. Leistungsmerkmale wie Rückfrage, Makeln und die Konferenzschaltung
werden durch das Halten ermöglicht. Optional kann eine Wartemusik
auf das Halten hinweisen. Siehe Music on Hold.
Hardware
In der Computer- und Telekommunikations-Technik werden Geräte,
Bauteile, Kabel, Anschlussdosen etc. als Hardware bezeichnet, während
Programme auf Datenträgern als Software bezeichnet werden. Siehe
auch Software.
Headset
Das Headset ist eine Erweiterung des Telefons um eine Hörer/Sprechgarnitur, mit der das Telefonieren erleichtert wird. Durch die Verwendung eines Headsets muss der Telefonhörer nicht mehr gehalten werden und man hat beide Hände frei für Schreibtätigkeiten o. ä. Das Headset wird per Kabel oder mittels Funkverbindung mit dem Telefon verbunden.
HDSL
(High Bit Rate DSL) ist die Bezeichnung für ein 4-Draht-Übertragungsverfahren
mit einer Datenrate von maximal 2,048 MBit/s (E1) oder 1,544 MBit/s
(T1).
HDSL-2
HDSL-2 ist ein Nachfolger des HDSL und kommt mit 2 Drähten
aus. Die maximale Reichweite beträgt 3,6 Kilometer.
High Layer Capability (Abk. HLC)
Dient als Ergänzung zur Dienstekennung (BC, Bearer Capability)
im ISDN. Dadurch wird eine noch genauere Differenzierung der einzelnen
Dienste möglich. Die HLC-Kennung ist eine ergänzende Dienstekennung,
die zusätzlich zur BC-Kennung (siehe auch BC) vom Endgerät
gesendet werden kann, um einen Basisdienst bezüglich der beteiligten
Endgeräte genauer zu beschreiben, z. B. Telefonie oder Fax Gruppe
2/3. Diese Kennung ist optional und muss somit nicht angegeben werden.
(siehe auch Dienstekennung)
High Level Data Link Control (HDLC)
Im ISDN verwendetes Steuerungsprotokoll für die Übertragung
von Daten bei Punkt-zu-Punkt- oder Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindungen.
Es umfasst den Aufbau der Verbindung, die Übertragung der Daten,
sowie den Abbau der Verbindung. Es umfasst weiterhin eine Fehlerkorrektur,
die die korrekte Übertragung der Daten trotz evtl. auftretender
Fehler sicher stellt.
High Speed Packet Access (Abk. HSPA)
HSPA ist eine Weiterentwicklung in UMTS-Netzen zur Erhöhung der Geschwindigkeit. Siehe auch HSDPA und HSUPA. Mit den erzielten Geschwindigkeiten kann das mobile HSPA eine Alternative zu DSL sein.
High Speed Packet Access Plus (Abk. HSPA+)
HSPA+ ist eine Weiterentwicklung zu HSPA. Durch Erhöhung der Bitraten wird ein höherer Datendurchsatz erreicht.
High Speed Downlink Packet Access (Abk. HSDPA)
HSDPA ist eine Erweiterung in UMTS-Netzen zur Erhöhung der Download-Geschwindigkeit.
High Speed Uplink Packet Access (Abk. HSUPA)
HSUPA ist eine Erweiterung in UMTS-Netzen zur Erhöhung der Upload-Geschwindigkeit.
HOLD
Siehe Halten einer Verbindung.
Hook Flash
Die Flash-Funktion wird durch eine spezielle Taste an einem Telefon
ausgeführt und dient meist zum Vermitteln von Gesprächen
oder dem Aktivieren von Sonderdienste. Beim Flash handelt es sich
um eine kurzzeitige Unterbrechung des Sprechkreises zwecks Einleitung
einer Rückfrage zu einem anderen Teilnehmer. Die Flash-Taste
hat oftmals die Bezeichnung "R" und wird somit auch als
R-Taste bezeichnet. Die Hook-Flash-Zeit kann bei den meisten Endgeräten
und TK-Anlagen festgelegt werden und beträgt meist zwischen 200
und 800 Millisekunden. Siehe auch Flash, DTMF.
Hook Switch
Siehe Gabelumschalter.

ISDN-Lexikon Buchstabe H
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