ISDN-Lexikon - R
Hier finden Sie die Erklärung für viele Fachbegriffe der Telekommunikation, ISDN und VoIP.
Random Access Memory (Abk. RAM)
Bezeichnung für den flüchtigen Speicher eines Computers
oder einer elektronischen Schaltung. Das RAM wird auch als Arbeitsspeicher
bezeichnet. Dieser verliert seinen Speicherinhalt, sobald er keinen
Strom mehr erhält.
Raumüberwachung
Mit der Raumüberwachung wird an einigen Telefonanlagen die Möglichkeit
bezeichnet, gezielt einen Telefonapparat zur akustischen Raumüberwachung
einzusetzen.
Read-Only Memory (Abk. ROM)
Bezeichnung für den statischen, nicht-flüchtigen Programmspeicher
in elektronischen Schaltungen.Auch nach dem Abschalten des Stroms
bleiben die Informationen dieses Speichers erhalten. Der Speicherinhalt
ist nicht veränderbar.
Received Signal Strength Identification (Abk. RSSI)
Die Received Signal Strength Identification gibt die Signalstärke - auch Feldstärke genannt - an, mit der ein entferntes Funk-Telefon zu empfangen ist. Mit zunehmender Entfernung zum sendenden Telefon nimmt die Feldstärke ab, bis sie zu schwach wird und Störgeräusche hörbar werden oder die Verbindung abreisst.
Regulierungsbehörde
Oberste Bundesbehörde in der Telekommunikation mit der Aufgabe
der Regulierung von Genehmigungs- und Lizensierungsangelegenheiten
(Reg TP - www.regtp.de).
RJ-11-Stecker
Siehe Westernstecker
RJ-45-Stecker
Siehe Westernstecker.
Rufnummernanzeige (Abk. CLIP)
Siehe CLIP.
Rufnummernanzeige unterdrücken (Abk. CLIR)
Siehe CLIR.
Rufnummernübermittlung | Calling Line Identification Presentation
(Abk. CLIP)
CLIP bietet dem Angerufenen Teilnehmer die Möglichkeit zur Erkennung
des Anrufers vor der Gesprächsannahme. Voraussetzung ist, dass
der Anrufer seine Rufnummer übermittelt. Geeignete Endgeräte
können an Stelle der Rufnummer auch den hinterlegten Namen anzeigen.
Neuere Techniken ermöglichen die Rückwärtssuche einer
Rufnummer und die Anzeige auf dem Display. Diese Technik ist auch
im analogen Telefonnetz verfügbar.
Rufnummernübermittlung | Calling Line Identification Restriction
(Abk. CLIR)
Funktion zur Unterdrückung der Amtrufnummer beim B-Teilnehmer.
Sie wird auch “Rufnummernunterdrückung” genannt.
Sowohl das Endgerät, als auch die TK-Anlage müssen diesen
Dienst unterstützen.
Rufumleitung | Call Deflection (Abk. CD) am Mehrgeräteanschluss
ISDN-Merkmal, mit Hilfe dessen der Angerufene beim Anruf darüber
entscheiden kann, ob er das Gespräch annehmen, oder an einen
anderen Anschluss weiterleiten möchte. Der Anrufer hört
während der Weiterleitung den normalen Rufton. Vermittlungsstelle
und Endgeräte müssen diesen Dienst unterstützen.
Rufumleitung | Call Deflection (Abk. CD) am Tk-Anlagen- oder
Primärmultiplexanschluss)
Wird auch als Partial Routing (PR) bezeichnet. Bei einem Anlagen-
oder Primärmultiplexanschluss können DDIs (Durchwahlnummern)
direkt in der Vermittlungsstelle umgeleitet werden. Die Umleitung
belegt somit keinen B-Kanal.
Rufverteilung
Innerhalb des ISDN und von TK-Anlagen regelt die Rufverteilung die
Zuordnung eines Rufes an ein oder mehrere Telefon/e. So können
bei einem eingehenden Ruf mehrere Nebenstellen-Telefone - auch zeitlich
verzögert - klingeln. Die externe MSN wird einer oder mehrerer
interner MSNs oder DDIs zugeordnet. Die Rufverteilung kann innerhalb
einer TK-Anlage durch eine Zeitsteuerung differenzierter geregelt
werden. So kann beispielsweise die Rufverteilung nach Feierabend oder
am Wochenende unterschiedlich geregelt sein.
Rückfrage
Rückfragen sind im ISDN oder innerhalb von TK-Anlagen möglich.
Es handelt sich hierbei um die Möglichkeit zur Unterbrechung
eines laufenden Gespräches zwecks Gesprächsaufnahme (Rückfrage)
mit einem anderen Teilnehmer. Der erste Gesprächspartner wird
in Wartestellung gebracht und hört eine Wartemusik oder eine
entsprechende Ansage. Sobald die Rückfrage beendet ist, kann
wieder zum ursprünglichen Teilnehmer zurückgeschaltet werden.
Siehe HOLD.
Rückruf bei Besetzt (Completition of Calls to Busy Subscriber
(Abk. CCBS))
Siehe CCBS.
Rückübermittlung der erreichten Rufnummer (Abk. COLP)
Siehe COLP.
Rückwärtssuche zum Namen der übermittelten Rufnummer
Aktuelle Telefonanlagen bieten die Möglichkeit zur Ermittlung
des Namens zu der übermittelten Rufnummer. Auf diese Weise lassen
sich auch unbekannte und ncht im lokalen Telefonverzeichnis enthaltene
Teilnehmer mit ihrem Namen im Display anzeigen.

ISDN-Lexikon Buchstabe R
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