Concept by NetCare - Trier
Lexikon

Lexikon Übersicht

ISDN Lexikon

IP Schutzarten

Schutzklassen

Stand: 19.02.2013 17:30

 

NetCare Home  Lexikon    Dienstag, 06.12.2016

ISDN-Lexikon - A

Hier finden Sie die Erklärung für viele Fachbegriffe der Telekommunikation, ISDN und VoIP.

 

 

  A B C D E F G H I J K L M N  
  O P Q R S T U V W X Y Z 0-9    

 

a/b-Adapter

Adapter zur Nutzung analoger Telefone oder sonstiger analoger Endgeräte am ISDN-Bus. Der Nachteil einfacher a/b-Adapter ist die mangelnde Fähigkeit zur Kommunikation mit weiteren Endgeräten am internen Bus. Ebenso können evtl. nicht alle ISDN-Merkmale an diesen Geräten genutzt werden. Abhilfe schafft in solchen Fällen eine ISDN-Anlage mit analogen Ports. Insofern kann die Funktion eines a/b-Adapters auch von einer ISDN-TK-Anlage übernommen werden. Ausgeführt sind solche einfachen Geräte amtseitig mit einem ISDN-Port und ein bis drei a/b-Ports teilnehmerseitig. Der a/b-Adapter wird ebenfalls als Teminal Adaptor oder kurz TA bezeichnet.

 

a/b-Port oder a/b-Schnittstelle

Allgemeine Bezeichnung für die Anschlussmöglichkeit eines analogen Telefons, Faxgerätes, Modems, Anrufbeantworters etc. an einer TK-Anlage. Es handelt sich hier um eine Zweidraht-Schnittstelle, deren Anschlüsse i. d. Regel mit a und b bezeichnet werden. Die parallele Anschaltung mehrerer Endgeräte an einen Port ist nicht zulässig.

 

Abheben

Mit Abheben ist das Abheben des Telefonhörers von der Gabel gemeint. Siehe Initiierung.

 

Abschlusswiderstand

Ein ISDN-S0-Bus mit mehreren Anschlussdosen muss an jedem Ende mit jeweils einem Abschlusswiderstand versehen werden. Die Widerstände von üblicherweise 100 Ohm verhindern sog. Reflektionen. Die Abschlusswiderstände befinden sich jeweils am Anfang und Ende der Sendeleitung (a1/b1) und Empfangsleitung (a2/b2). Die Terminierung des Busses wird auch als Line Termination bezeichnet.

 

ADSL

(Asymetric Digital Subscriber Line) Breitbandanschluss für den gleichzeitigen Betrieb einer Datenleitung mit einer analogen Telefonleitung oder einer ISDN-Leitung.

 

Advice of Charge, at Call Set-up time (Abk. AOCS)

AOCS ist die Abkürzung für die Gebühreninformation vor, während oder am Ende einer Verbindung.

 

Advice of Charge, at the End of the Call (Abk. AOCE)

AOCE ist die Abkürzung für die Gebühreninformation am Ende eines Gesprächs im ISDN. Voraussetzung ist der Dienst AOCD. Siehe auch AOCD.

 

Advice of Charge, During the Call (Abk. AOCD)

AOCD ist die Abkürzung für die Gebühreninformation während eines Gesprächs im ISDN. Geeignete Endgeräte zeigen die Gesprächsgebühren auf dem Display an. Voraussetzung ist die Beauftragung des Dienstes beim Provider.

 

Alarmeingang

Der Alarmeingang bezeichnet die Möglichkeit zum Anschluss von Sensorenen zwecks Bewegungserkennung, unberechtigtem Zutritt, Überwachung von Temperaturen und Feuchtigkeit tc. Der Alarmeingang kann zu einer Telefonanlage auch nachträglich ergänzt werden. Hierfür sind spezifische Module oder separate Alarmgeber erhältlich. Der auftretende Alarm wird automatisch per Telefon an eine oder mehrere Personen gemeldet.

 

Allgemeine Anschalt-Erlaubnis (Abk. AAE)

Endgeräte wie Telefone, Anrufbeantworter, Tk-Anlagen mit einer Allgemeine Anschalt-Erlaubnis dürfen von jedermann an das öffentliche Telefonnetz mittels Steckverbindung angeschlossen werden. TAE-Dosen oder NTBAs der Deutschen Telekom / des Netzbetreibers dürfen dabei nicht geöffnet werden.

 

Amtberechtigung

Teilnehmerberechtigung bzgl. Wahl am öffentlichen Telefonnetz. Differenziert wird zwischen regionalen, nationalen und internationalen Rufnummern. Innerhalb von Telefonanlagen können weitere Berechtigungen vergeben werden. Beispielsweise können Teilnehmer oder Teilnehmergruppen nur bestimmte Telefonnummern anwählen. Siehe auch Freiwerk und Sperrwerk.

 

Anklopfen | Call Waiting (Abk. CW)

Das Anklopfen bezeichnet einen Ton, der während eines Telefongesprächs zu hören ist, sobald ein weiterer Gesprächspartner anruft. Der Angerufene entscheidet, ob er dieses Gespräch entgegen nehmen will, oder zwischen den Gesprächspartnern hin und her schalten möchte. Siehe auch Makeln.

 

Analog

Die analoge Telefontechnik beschreibt den bis zur Einführung der Digitalen Übertragung gängigen technischen Stand in der Fernmeldetechnik.

 

Anlagenanschluss | Point-to-Point (Abk. PTP)

ISDN-Basisanschluss zum Anschluss einer ISDN-Tk-Anlage. Es stehen i. d. Regel 2 Nutzkanäle (Amtleitungen) zur Verfügung. Die Telefonanlage ist über eine zentrale Anlagenrufnummer (Basisrufnummer), einer Zentralrufnummer (Global Call) und weiteren zwei- bis dreistelligen Durchwahlen (DDI, Direct Dialling In) erreichbar. Die Zahl der Durchwahlnummern ist nicht auf 10 begrenzt.

 

Annex A

Annex A steht für die asynchrone Datenübertrgung (ADSL), sowie die Übermittlung analoger Sprachdienste über ein Adernpaar. Annex A wird in den USA und Europa überwiegend eingesetzt - in Deutschland wird Annex A nicht genutzt.

 

Annex B

Annex B steht für die asynchrone Datenübertrgung (ADSL), sowie die Übermittlung digitaler Sprachdienste des ISDN über ein Adernpaar. Annex B wird fast ausschliesslich in Deutschland genutzt.

 

Annex M

Annex M ist ein weiterer Standard bei der Übertragungsmöglichkeit per DSL.

 

Anonyme Anrufe

Unter anonymen Anrufen versteht man solche Anrufe, bei denen der Anrufer keine Rufnummer übermittelt. Dies kann dann der Fall sein, wenn der Anrufer an seinem Telefon die Rufnummernübermittlung unterdrückt hat.

 

Anrufe abweisen

Eingehende Rufe können abgewiesen werden. Für diese Funktion gibt es am Telefon eine entsprechende Funktionstaste. Bei Aktivierung wird der Klingelton deaktiviert - der Anrufer hört dann u. U. ein Besetztzeichen.

 

Anruferliste

Anrufe, die in einem elektronischen Speicher mit Nummer, Datum und Uhrzeit gespeichert werden. Verpasste Anrufe können aufgelistet werden und die Teilnehmer können anhand der Anrufliste zurück gerufen werden. Voraussetzung ist, dass die Anrufer ihre Rufnummer übertragen (s. CLIP; s. Gesprächsliste).

 

Anrufweiterschaltung (Abk. CFU, CFB, CFNR)

Die Anrufweiterschaltung ermöglicht das automatische Umleiten eines Anrufs zu einem anderen Ziel (z. B. auf ein Mobiltelefon). Somit ist der Angerufene an mehreren Endgeräten erreichbar - jedoch trägt er die Kosten für die Umleitung ab dem Anschluss, an dem die erste Umleitung erfolgt. Ist die Weiterschaltung in der Vermittlungsstelle aktiviert, fallen hierfür evtl. ebenfalls Kosten an. Selbige entfallen jedoch für den Fall, dass die TK-Anlage dieses Merkmal unterstützt. Man unterscheidet folgende Arten der Anrufweiterschaltung: Immer (CFU, Call Forwarding Unconditional), Bei Nichtmelden (CFNR, Call Forwarding No Reply) und Bei Besetzt (CFB, Call Forwarding Busy).

 

Anrufweiterschaltung durch den Angerufenen | Call Deflection (Abk. CD)

Der Angerufene (B-Teilnehmer) entscheidet beim Anrufklingeln, ob er das Gespräch annehmen oder es durch einen Tastendruck (zu einem anderen Amtanschluss oder einem Handy) weiterleiten will. Mit dem Leistungsmerkmal Anrufweiterschaltung durch den Angerufenen, abgekürzt CD (Call Deflection) können Anrufer fallweise zu einem anderen Anschluss weitergeleitet werden, bevor der Anruf entgegen genommen wurde. Der Anrufer hört während der Rufphase und während des Weiterleitens den normalen Rufton. Er weiß also nicht, ob er den gewählten Zielteilnehmer oder ein Weiterleitungsziel erreicht. Beim Ruf des Endgerätes wird zur Weiterschaltung eine Taste betätigt, worauf der Anruf umgeleitet wird. Um diesen Dienst nutzen zu können, muss sowohl die Vermittlungsstelle als auch das Endgerät diesen Dienst unterstützen.

 

Application Level Gateway

Bei dem Application Level Gateway oder auch Application Level Firewall werden Verbindungen im Netzwerk bezogen auf bestimmte Applikationen zugelassen oder blockiert. Siehe Firewall.

 

Automatische Zentrale

Der Anrufer verbindet sich selbst zum gewünschten Ziel. Durch die Ansage: "Wenn Sie mit unserem Service verbunden werden wollen, drücken Sie die Ziffer 2" kann der Anrufer per Tastendruck die gewünschte Abteilung erreichen.

 

A-Law-Codierung

Technik zur Verbesserung der Übertragungsqualität analoger Signale, die über digitale Leitungen transportiert werden.

 

A-Teilnehmer

Fachbezeichnung innerhalb der Kommunikationstechnik für den Anrufer. Der Initiator der fernmündlichen Kommunikationsbeziehung wird als A-Teilnehmer bezeichnet. Der angerufene Teilnehmer wird als B-Teilnehmer bezeichnet.

 

A-Vermittlungsstelle (Abk. A-Vst)

Fachbezeichnung für die Vermittlungsstelle (z. B. Telekom), an die der Anrufer angeschlossen ist. Über diese Vermittlungsstelle wurde die Verbindung aufgebaut.

 

 

 

 

Kontakt

 
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage - Kontakt



 

  BACK           PRINT        TOP  



ISDN-Lexikon   IP-Schutzarten   Schutzklassen


ISDN-Lexikon Buchstabe A - ISDN Lexikon Fachbegriffe des ISDN VoIP Analog IP Schutzarten Schutzklassen Lexikon Glossar - ISDN-Lexikon ISDN-Fachbegriffe ISDN-Wörterbuch Abkürzungen in der Telekommunikation ISDN-Leistungsmerkmale TK-Anlagenmerkmale ISDN Lexikon ISDN und Kommunikation Service by NetCare Lexikon Lexika Glossar ISDN Lexikon VoIP Lexikon Telefon Lexikon Telefonanlagen Lexikon ISDN Fachbegriffe ISDN Grundbegriffe GSM DECT GAP .. IT Consulting Trier Wittlich Bitburg Konz Luxembourg Wasserbillig Grevenmacher Rosport Echternach Hesperange Luxemburg Server Netzwerk Glasfasertechnik Computer Workstations Notebooks Storage LWL Investitionsschutz IT-Services

Abbildungen von Produkten sind Beispiele und können vom Original abweichen. Einige Abbildungen zeigen aufpreispflichtige Sonderausstattungen, Zubehör oder sind kundenspezifisch. Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten. Einige Angaben stammen von Drittanbietern, für die wir keine Gewähr oder Haftung übernehmen. Nicht alle aufgeführten Produkte sind in allen Ländern verfügbar. Bitte erfragen Sie die Verfügbarkeit eines Produkts oder dessen Ausstattung für Ihre Region. Eingetragene Marken, Logos und Warenzeichen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.

NEWS  
EXISTENZGRÜNDER
ZU UNS!
Spezielle Angebote auch für TK-Anlagen - Server - Internet - IT-Service!
Alle News ....
   
© 2003-2016  NetCare - Computer & Netzwerk in Trier - NCPS.de
      NEWS | IMPRESSUM | AGB | DATENSCHUTZ